Die Dampflokomotiven, Abkömmlinge der Dampfmaschine, standen im 19. Jahrhundert ganz am Anfang des Eisenbahn-Zeitalters. Zwar nicht der grundlegende Erfinder, aber jener der wirklich nutzbaren Dampflokomotive war George Stephenson. Seine Maschine wurde denn auch 1825 erstmals auf einer englischen Personenverkehrs-Strecke (Stockton and Darlington Railway) eingesetzt. Abgelöst durch die Elektro- und Diesel-Loks wurde das Dampfzeitalter nach und nach ab Ende des 19. Jahrhunderts.

Thermohydraulisches Prinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Dampflok aus der Region Chicago

Die Verbrennung von Kohle heizt im Kessel (Hauptteil des Aufbaus vor dem Führerstand) mittels Heizrohren Wasser zu Dampf auf. Dieser entweicht unter Druck in die beiden Zylinder links und rechts der Lok bei den kleinen Vorderrädern und bewegt die Kolben und damit das die grossen Räder antreibende Treibgestänge; der Dampf entweicht durch einen Schieber aus dem Zylinder, und zusätzlicher Überschussdampf entweicht gelegentlich durch einen Dampfaustritt nach oben. Das Ganze ist ein Kreisprozess, der erwähnte Ablauf wiederholt sich dann wieder von Vorne her. Der mitgeführte Wagen, Tender genannt, transportierte Kohle- und Wasservorräte.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Knaurs Lexikon - Das Wissen unserer Zeit
  • F. Klemm: Geschichte der Technik
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